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Critical Image Practices
Der Major Critical Image Practices bietet eine reflektierte, kritische Auseinandersetzung mit den aktuellen Bild- und Medienpraktiken in Kunst und Alltagskultur.
Nico Kurzen, Topos, 2021 Praktische Übung aus dem CIP-Seminar, 2020 Bildhafte Umsetzung im CIP-Seminar, 2021

Das Studium im Major Critical Image Practices vermittelt Kenntnisse und Fähigkeiten zu einem gesellschaftlich relevanten, kritischen Umgang mit dem zeitgenössischen Bild in all seinen Erscheinungsformen. Ausgehend von grundlegenden Begriffsfeldern und aktuellen Themen der herkömmlichen Bildmedien, aber auch bei den digitalen Produktions- und Verbreitungskontexten, werden theoretische Fragefelder erarbeitet und mit dem eigenen künstlerischen Prozess in Verbindung gebracht. Es werden aktuelle Methoden der künstlerischen Forschung erprobt und Schlüsselpositionen der Gegenwartskunst sowie Inhalte aus dem Bereich der "Cultural Studies" und der "Critical Visual Studies" untersucht und mit einbezogen.

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Studierende werden befähigt, auf die komplexen gesellschaftlichen Entwicklungen im Umfeld von Medien und Bildern und auf aktuelle theoretische Diskurse differenziert zu reagieren. Sie lernen Texte und Bilder zu analysieren, ihre eigenen Ansätze dazu zu formulieren, sich sowohl in Textform als auch in ihrer künstlerischen Arbeit diskursbezogen auszudrücken und ihre Haltung nuanciert, fachkompetent und bildwirksam in verschiedenen gestalterischen Berufsfeldern anzuwenden.

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Im Major CIP wird individuell und in der Gruppe mit Textlektüre und -arbeit, Bildanalyse, Recherche, kritischer Debatte und mit experimentellen Zugriffen auf Theorieinhalte gearbeitet. Ergänzt mit Schreib-, Präsentations- und Projektübungen, gemeinsamen Ausstellungsbesuchen und einer Einführung in methodisches Arbeiten bietet CIP einen zeitgemässen Rahmen für den Bilddiskurs auf Masterstufe.

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Art in Public Spheres
Major Art in Public Spheres fokussiert auf künstlerische Positionen, die gesellschaftliche Verhältnisse befragen, Anliegen von Communities unterstützen, spezifisch Öffentlichkeiten schaffen oder zur kulturellen Identität von Orten beitragen.
Kollektiv K_K, Coosemans und Steinbacher, wir sind da, Emmenbrücke 2016 OFF POSITION ZWYER, Julia Bolli, Tell me, Altdorf, 2017

Ein zentraler Ausgangpunkt von Public Art ist das politische Engagement, das für viele Kunstschaffende neben ästhetisch formalen Fragen, inhaltliche Anliegen und gesellschaftliche Themen ins Zentrum ihrer Praxis rücken lässt. Positionen von Public Art sind kontext- oder community-spezifisch. Waren es erst die physischen Räume des Museums oder der Galerien, die demontiert und verlassen wurden, befassten sich die künstlerischen Positionen im öffentlichen Raum später mehr mit institutionellen Machtverhältnissen, sozialen Strukturen und gesellschaftlichen Repräsentationssystemen. Aktuell stehen eher diskursive Kontexte und konkrete Anliegen von spezifischen Communities im Fokus von Public Art.

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Zu den wichtigsten Arbeitsmethoden der Public Art gehören Interventionen, in denen mit gestalterischen Mitteln oder künstlerisch konzeptionellen Strategien in öffentliche Räume, institutionelle oder mediale Öffentlichkeiten eingegriffen wird, Fragen aufgeworfen, aktuelle Themen aufgegriffen oder Ideen einer veränderbaren Realität in die Welt gesetzt werden. Die künstlerischen Strategien der Public Art erwiesen sich immer wieder als geeignetes Mittel, um Debatten anzustossen, Handlungs- und Ermächtigungsräume bereitzustellen und neue Öffentlichkeit und zu schaffen gemeinschaftliche Verantwortung zu fördern.

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Der Major Art in Public Spheres bildet Künstler*innen und Kunstvermittler*innen aus, die mit ihrer Arbeit präzise auf aktuelle gesellschaftliche Bedingungen reagieren, eigenständig oder in Zusammenarbeit mit Institutionen künstlerische Projekte und Interventionen im öffentlichen Raum realisieren, mit spezifischen Bevölkerungsgruppen zusammenarbeiten, als künstlerische Fachpersonen Verwaltungen im Bereich Raum- und Stadtentwicklung beraten, in Kooperation mit Architekten/-innen Kunst am Bau-Projekte umsetzen oder als Künstler-Kurator*innenen Projekte in Feldern der kulturellen Bildung oder künstlerischen Forschung initiieren.

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Art Teaching
Der Major Art Teaching bildet Lehrer*innen für Bildnerisches Gestalten an Maturitätsschulen aus, die mit ihrer Arbeit auf aktuelle gesellschaftliche Bedingungen reagieren.
Gabriel Kuhn, Rundgang Eichholz , Abschlussausstellung Punktlandung Ausserschwyz, 2015. Foto: Nicki Spörri Samira Zouaoui, Zeitung in der Kunst, ein Workshop-Konzept im Haus für Kunst Uri, Abschlussausstellung Tell me, 2017 Lotta Gadola, Head Down, Abschlussausstellung ON Stansstad, 2019 Martin Peter Kradolfer, Master-Control, Abschlussausstellung Ponktlandung Ausserschwyz, 2015. Foto: Nicki Spörri

Das Studium im Major Art Teaching befähigt Absolvent*innen dazu, im Unterricht Bildungsprozesse mit künstlerischer Kommunikations- und Handlungskompetenz in Gang zu setzen und zu begleiten. Sie entwickeln und realisieren während der Praktika eigenständige künstlerische, innovative kunstpädagogische und vermittlerische Projekte, die medial und thematisch aktuell sind und sich am Lebenshintergrund der Jugendlichen orientieren. Kunstpädagogische Methoden zur Selbstermächtigung und zu kollaborativem Arbeiten, wie auch die kritische Reflektion der institutionellen Bedingungen und Bildungsbegriffe fliessen mit ein.

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Absolventen*innen des Major Art Teaching legen als Lehrpersonen oder Kunstvermittler*innen Wert auf eine eigene künstlerische Position und können diese in vermittelnd-kunstdidaktische Kontexte einbringen und umsetzen.

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Der Bereich Allgemeine Bildungswissenschaften findet in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Luzern statt. Mit dem von der EDK anerkannten Major-Abschluss Art Teaching erwerben die Studierenden das Lehrdiplom für Bildnerisches Gestalten an Maturitätsschulen.

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Jerome Ming
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Veronika Nepple