Vom Hamster zum Zebra
Schreiben ist keine Tugend. Es ist ein Notfall. Den Ansturm von Gedanken loswerden, um sich klarzumachen, was ist. Schreibend bewege ich mich aus dem Rad des Hamsters in die Gefilde der Zebras – in die Freiheit. Dorthin, wo alle gleich sind, verbunden mit ihrem Ursprung.
Das Programmheft
19.3.25
Küchentisch 16:03
Da sitze ich nun.
Und schreibe.
Meinen Text.
Ins Programmheft.
Werden es die Leute verstehen.
Was ich meine.
Mit dem Schreiben.
Mit dem Sinn des Schreibens.
Ich habe viele Fragen.
Und Beobachtungen.
Die ich täglich.
Als Texte verfasse.
Meine Welt.
Mir erkläre.
Wie ich sie sehe.
Was ich erlebe.
Ohne Auflagen.
Einfach drauflosschreiben.
Um mehr zu erfahren.
Über mich.
Zeit zu haben.
Mit mir.
Es ist dringend.
Das Schreiben.
In mein Gesicht zu schauen.
Jeden Tag.
Ein Selfie zu machen.
Irgendwo.
Den Moment.
Festzuhalten.
Flüchtig.
Aber regelmässig.
Das ist Schreiben.
Meine Methode.
Die Welt zu verstehen.
Mich mit ihr zu verbinden.
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