Eichen
Was hat Anthocyan mit einem verendeten Moschusochsen in Bern zu tun? Was ein Streit um ein Denkmal in Fritzlar mit Schinken, Grenzen mit dem phänologischen Kalender, Brot mit Klimawandel, indigenes Wissen mit Pheromonen, Schwarzfärberei mit Liebesglück und was eine Empfehlung bei Blitz und Donner mit der Kolonialwährung von Amerika?
Vis-à-vis vom Südpol, gleich nach dem «Freigleis», dem früheren Trassee der Luzern-Stans-Engelbergbahn, beginnt das Gebiet der Luzerner Allmend mit ihren markanten, eigenwillig knorrigen Eichenbeständen. Durch die künstlerische Annäherung an die Eichen auf der Allmend und an drei weiteren Orten in Luzern sowie eine theoretische Recherche zu Eichen ist nebst einer reichhaltigen Materialsammlung ein thematisch vielschichtiges Netz von praktischen Erfahrungen und theoretischem Wissen entstanden. Es wächst stetig weiter und verzweigt sich laufend, um sich immer wieder neu zu verbinden.
Interessierte sind zu einem begleiteten Spaziergang zu den Eichen auf der Allmend und einer Reise durch Zeit und Raum eingeladen.
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