Kreis der Tränen
Trauer betrifft jede*n, doch in unserer westlichen Gesellschaft bleibt sie oft unsichtbar, tabuisiert oder auf private Räume beschränkt. Sie kommt in Wellen, Pausen, Brüchen, Wiederholungen. Die meisten von uns müssen sich im Laufe des Lebens verschiedenen Abschieden stellen und alle schlussendlich dem eigenen Tod selbst.
Wo finden wir Raum für unsere Trauer? Wohin führt der Schmerz? Wie kommen wir ins Sprechen über Trauer und Tod? Kann es schön sein, dass etwas fehlt? Wann wird Schweigen zur Abwesenheit? Wie kann ich von mir Abschied nehmen?
Diese Installation widmet sich dem Bedürfnis nach kollektiven, sinnlich erfahrbaren Räumen für Trauer. Es ist eine Einladung, innezuhalten, dich hinzusetzen, zuzuhören, dir und anderen Fragen zu stellen, Bräuche und Rituale zu entdecken, innere Bilder festzuhalten und deine Gedanken zu hinterlassen, welche du mit diesen grossen Themen verbindest.