10 Jahre Performance Chronik Basel

By Vera Leisibach on
Buchvernissage Performance Chronik Basel – Band II Aufzeichnen und Erinnern (1987 – 2006)

Donnerstag, 8. Dezember 2016, 18 Uhr
Galerie Stampa, Spalenberg 2, Basel
Hg. v. Sabine Gebhardt Fink, Muda Mathis, Margarit von Büren
im Diaphanes Verlag Zürich / Berlin 2016

Ursina Leutenegger

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Spatium Das Gehen ist ein Akt der physischen und gedanklichen Erschliessung des Raumes, um die Landschaft direkt zu erleben und begreifen. In Spatium wird der Raum um Emmen in sogenannten Walking and Standing Performances durchmessen. Gehen bedeutet, den Ort zu verfehlen. Erst im Stillstehen, im Bleiben tritt die Zeit zutage und der Ort beginnt zu sein.

Fabio Grossi

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Kartonsammlig Die Kartonsammlung prägt an einem Tag im Monat das Ortsbild in der Region Höfe und March. Auf dem Trottoir, an den Hausecken, auf Mäuerchen, um und unter dem Briefkasten, bei den Containern usw. steht der Karton abholbereit. Wer ihn hinausstellt, stellt ihn jeden Monat an die gleiche Stelle.

Andrée Ammon

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Aus den Fugen! – Aktivitäten zwischen Politik und Kunst im Luzerner Untergrund. «Unbefugten Verweilen verboten?» Genug nett und adrett posiert – raus aus den Fugen! Die Marmordame steigt vom Sockel. Mit Witz und Grimm initiiert sie frische Ereignisse zwischen Kunst, Politik und Leben im Luzerner Untergrund. Workshops, Happenings und Aktionen schaffen unvorhergesehene Allianzen zu unbefugtem Kulturtreiben: mit Kunst und Geschichte spielen, mit allen Sinnen denken, lernen und entlernen, verweilen und feiern. Andere Fügungen in Bewegung setzen!

Lena Eriksson

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WB «Film ist Ereignis: In der Kinoprojektion, die das fragile Material aktiviert und zum Leuchten bringt. Film ist Auseinandersetzung: wenn sich dieses Leuchten, die konkrete Anschauung der Filme, mit Information, Reflexion und Gesprächen verbindet, mit dem Austausch von Erfahrungen. » Alexander Horwath, Direktor Filmmuseum Wien

Martina Graf

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VOX LOCI. Eine Klang- und Geräuscherkundung. Zwischen Seetalplatz und Kasernenplatz ist es laut. Hört man genauer hin, erscheint die Akustik vielschichtig und dynamisch. Der gemischte Chor Lumen Singers verinnerlicht und bearbeitet Geräusche und Klänge dieser Umgebung und veräusserlicht sie schliesslich vor Ort.

Podium Master of Arts in Fine Arts im PROGR Lehrerzimmer Fr 13.2.14, 18:30

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Sabine Gebhardt Fink, Leiterin Master Fine Arts im Gespräch mit der Performance-Künstlerin Gisela Hochuli. Vorgestellt werden der Berner Almanachs Performance sowie die Basler Performance Chronik. Zudem reflektieren Gisela Hochuli und Sabine Gebhardt Fink aktuelle Thesen der Performance Theorie und skizzieren Ausblicke in die Zukunft von Lehre und Fach-Diskursen.

Juerg Luedi

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myFunerals Displacement und Performances
Ausgehend von Interviews mit Vertreterinnen der religiösen Gemeinden, mit Bestattungsunternehmen, Ritualberaterinnen und Betroffenen in Sarnen, Luzern und Bern sowie Recherchen vor Ort, befragt «myFunerals» Rituale und Praktiken als Akte des Erinnerns und Trauerns bei Abdankungen und Bestattungen auf dem Gemeindefriedhof Sarnen.

Nico Lazúla

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portée de la voix (Hörweite) Auditive und performative Intervention im öffentlichen Raum
«Nur wo Dinge, ohne ihre Identität zu verlieren, von Vielen in einer Vielfalt von Perspektiven erblickt werden, so dass die um sie Versammelten wissen, dass ein Selbes sich ihnen in äusserster Verschiedenheit darbietet, kann weltliche Wirklichkeit eigentlich und zuverlässig in Erscheinung treten.» (Hannah Arendt) In «portée de la voix» werden Geschichten vom Ort, von Lebenswelten, Gedanken und Erinnerungen der dort lebendenund arbeitenden Menschen fragmentarisch hörbar.

Stefanie Brottrager

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Zur Sprache kommen
Steirisch-obwaldnerische Sprach-Performance

Die Österreicherin Stefanie Brottrager hat sich mit der obwaldnerischen Sprache auseinandergesetzt. Das Spezifische der regionalen Sprache sind nicht nur der charakteristische Klang und die Wörter sowie die ganz eigene Literaturgattung der Älplersprüche, sondern auch die persönliche Beziehung der Menschen zu ihrer Sprache wie auch ihre Lieblingswörter oder Erinnerungen an den Deutschunterricht.

Zwischen Sehen und Hören

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Ausstellung und Inputveranstaltungen des Master-Studiengangs Fine Arts.Vernissage 13.11. 18.00, Kunsthalle Luzern

Vom 14. November bis 8. Dezember präsentiert sich der Master-Studiengang Fine Arts mit dem Ausstellungsprojekt «Zwischen Sehen und Hören» in der Kunsthalle Luzern.

Fontana Madleina

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Ich da! Was dort?
Ich war noch nie in Sarnen und werde auch nie nach Sarnen fahren.

 «Die Frage ist also nicht, was uns das Wissen über fremde Orte bringt, die zu besuchen für jeden aufgeschlossenen Menschen nur ein Gewinn sein kann. Die Frage ist, ob man sie tatsächlich aufsuchen muss oder ob, es nicht weiser wäre, für die Begegnung andere Formen, als die, des physischen Ortswechsels zu wählen.»1

Ein Band-Projekt

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(Subtitel: “Energie ja, Qualität nein” – Thomas Hirschhorn)
Ein Band-Projekt. Ein Kurs innerhalb des freien Projektes. Dozent: Christoph Lang
HS 2010 bis FS 2011

Als kollektives Lehrexperiment formieren sich Masterstudierende zu einer Band, die sich während eines Semesters wöchentlich im Proberaum trifft. Der Prozess ist offen, die Ergebnisse sowieso. Disziplinäre Könnerschaft wird zugunsten informierten Obsessionen der Amateure abgelehnt.