ZÜRCHER ISABEL
Mentorin (Theorie)
www.isabel-zuercher.ch
Isabel Zürcher


... "Mich interessiert Kunst als Energie, als Fragestellung, als subjektiv motivierte Recherche, als ästhetisches Manifest. Ins Mentorat bringe ich meine Erfahrung mit und meine Sprache. Verständigung scheint mir die wichtigste Grundlage, um Entscheidungen in künstlerischen Prozessen optimal zu beeinflussen. Am liebsten auf Augenhöhe!"...

CURRICULUM VITAE

  • *01.12.1970 in Aarau. Lebt in Basel.
  • 1990–98 Studium an der Universität Basel und Hamburg. Hauptfach: Kunstgeschichte; Nebenfächer: Neuere Geschichte und Geschichte des Mittelalters. Lizentiats-Arbeit: „Unheimliche Gegenwart. Zur Analyse ausgewählter Stillleben von Sebastian Stoskopff“ (Dozent Prof. Dr. Gottfried Boehm)
  • 1999–2001 Wissenschaftliches Volontariat an der Kunsthalle Basel (Ausstellungsbetreuung, Publikationen, Vermittlung u.a.)
  • 2001–03 „Kunst+Vermittlung“: berufsbegleitender Nachdiplomstudiengang an der Universität Bern. Teilnahme an Lehrveranstaltung „Rhetorische Kommunikation in Aus- und Weiterbildung“ (Universität Basel, Agnes Hofmüller-Schenk); „Grundlagen Projektmanagement“ Fortbildungskurs (Universität Basel, Ressort Chancengleichheit, Prof. Th. Ruppli
  • 2001–04 „Kunst-Dialoge“: Aufbau des Netzwerks zwischen Kunsthalle Basel und lokalen Schulen, Hochschulen und Universität; Initiierung und Leitung wissenschaftlicher Recherchen im Kontext des laufenden Ausstellungsprogramms
    « Kunsthalle-Salon“: Planung und Realisation der Verkaufs-Ausstellung mit Beständen aus der Sammlung des Basler Kunstvereins; Neu-Organisation von Archiv und Datenbank
  • seit 2004 Freischaffende Kunstwissenschaftlerin, Kritikerin, Lektorin in Basel
  • 2007–09 Wissenschaftliche Assistentin und Koordinatorin des Forschungsprojekts Owning Online Art – Study for a Net Art Gallery an der Fachhochschule Nordwestschweiz (Leitung: Markus Schwander, Reinhard Storz)

 

 

FORSCHUNG


  • Diverse Themen aus dem Feld der zeitgenössischen Kunst, u.a. zur Archivierung und Vermittlung von Performance-Kunst, zu den aktueller Malerei, zur Vermarktung von netzbasierter Kunst, zur Institutionsgeschichte und -kritik, Kunst im öffentlichen Raum u.a.m.
 

WICHTIGSTE PUBLIKATIONEN
UND WERKE


  • Isabel Zürcher (Hg.), gelobtes Land – promised Land. Foto-Essay von Christa Ziegler mit Texten von Judith Düsberg, Nadine Olonetzky, David Signer, Andreas Vogel, Tan Wälchli und Isabel Zürcher, Zürich: edition fink, 2008.
  • „Von der Magie der Dinge und Stoffe und vom alltäglichen Gift“, in: Edit Oderbolz, Don’t Look back in Anger, Ausstellungskatalog, Kunsthaus Langenthal, 2008
  • „Gabi könnte Daniela sein – Spurensicherung einer Autorschaft“, in: Land Logo Löwe, Ausstellungskatalog Daniela Keiser, Kunstmuseum Solothurn, Zürich: edition fink, 2007.
  • Sabine Schaschl-Cooper und Isabel Zürcher (Hg.): Werner von Mutzenbecher, Im Film sein, Freiburg i. Br.: modo Verlag, 2006.
  • Isabel Zürcher (Hg): When Attitudes escape Form. Kunsthalle Basel 1969–1970, Basel: Schwabe Verlag / Frankfurt a.M.: Revolver, 2004.
  • Kunsthalle-Salon. Die Sammlung des Basler Kunstvereins. Ausstellungskatalog, Kunsthalle Basel, Dezember 2004.
  • „Flug-Achsen. Zu den Arbeiten von Cécile Hummel“, in: Räume – Reflexionen, Ausstellungskatalog Kunsthaus Langenthal, 2003, p. 12f.

 

 

LEHRTÄTIGKEIT


  • Gastdozentur am Kunsthistorischen Seminar der Universität Basel: Lehrveranstaltung über Geschichte und Gegenwart des Basler Kunstvereins (WS 2002/03)
  • Gastdozentur an der Hochschule für Gestaltung und Kunst (HGK) Basel im Rahmen des Programms Kultur und Reflexion: „Kunstvermittlung: zwischen Wissenschaft und Gastfreundschaft“ (SS 2003); „Manifest? Statement? Interview? Sprache finden für die Kunst“, mit Annina Zimmermann (WS 2003/04)
  • Workshop an der Hochschule für Kunst und Design, Luzern, Masterstudiengang Major Art in Public Spheres: „Recherche als diskursive Praxis“, mit Manfred Seiler (WS 2008/09)
  • Workshop an der Hochschule für Gestaltung und Kunst (HGK) Basel, Masterstudiengang lgk/HLA „Künstlerische Praxis und kuratorische Modelle“, mit Regine Bungartz (SS 2009)