CURRICULUM VITAE
- 1981–93 Hochschule der Bildenden Künste/Universität Kassel: Studium Visuelle Kommunikation, Schwerpunkt Film/Fernsehen
Studium Lehramt: Kunsterziehung, Theologie/Philosophie für Mittel- und Oberstufe (ausschliesslich 1. Staatsexamen)
- 1996–98 Staatliche Fachschule für Sozialpädagogik: Erzieherausbildung
- ab 1998 Aufbau einer Kinder- und Jugendwohngruppe am Rauhen Haus, Träger der Kinder- und Jugendhilfe, Hamburg: Mitarbeit als Diplom-Sozialpädagoge; seit 2005 stellvertretende Leitung.
- 1990–2005 freier Drehbuchautor in Hamburg
- 2001–05 Berufsbegleitendes Studium an der Ev. Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie des Rauhen Hauses, Hamburg: Diplom-Sozialpädagogik; Diplomarbeit: „Displacement – Vorschlag einer kontextbezogenen ästhetischen Diskurspraxis. Ein Kunstprojekt in der Wohngruppe Heidlohstrasse“ (Dozent: Prof. Dr. Timm Kunstreich)
- 2008 Institut des Rauhen Hauses für Soziale Praxis (isp) gemeinnützige GmbH: Fortbildung zum Ressourcen-Coach
- Regelmässige freiberufliche Recherchetätigkeit für künstlerische Projekte
LEHRTÄTIGKEIT
- HSLU Design & Kunst: Workshop im Masterstudiengang Art in Public Spheres: „Recherche als diskursive Praxis“ (März 2009); Fortsetzung im Oktober 2009 / März 2010
- Regelmässige Anleitung und Begleitung von Diplomarbeiten im Bereich der Theorie der Sozialen Arbeit / Schnittstelle bildende Kunst
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FORSCHUNG
- Ästhetische Forschung – Ortsbezogene und beteiligungsorientierte Kunstprojekte
- Kunst als Praxis der Erforschung von Orten beschreibt den Schwerpunkt meiner wissenschaftlichen Arbeit. Für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Anwohnern in Stadtteilen sind damit kunstpädagogische Strategien angesprochen, die sich auf die Wahrnehmung, Erforschung und Veränderungen von Orten beziehen. Den im sozialen Bereich Tätigen dürfte nicht entgangen sein, dass auf dem Feld der Gegenwartskunst immer häufiger Orte und ihre Geschichte, Themen und Wirkungen zu Bezugspunkten künstlerischer Praxis werden. Mit unterschiedlichen Interessen analysieren Künstlerinnen und Künstler Konstruktionen und Funktionen von Orten im Sozialen Raum. Die einzelnen Tendenzen dieser Kunst haben zumindest eines gemeinsam: die Kritik am sozialen „Ausschließungscharakter“ der Institution Kunst, dem sie „einschließende“ Praktiken entgegensetzen. Für alle bedeutet Beteiligung mehr als die Ausdehnung des Rezipientenkreises. Die Form
der Beteiligung und die Beteiligten selbst werden konstitutive Faktoren in der inhaltlichen, methodischen und ästhetischen Arbeit.
- Gegenwartskunst setzt Beteiligungs- und Planungsverfahren ein, die einen gleichberechtigten Austausch von Wissen, Erfahrungen und Aktivitäten zwischen Künstlern und „Nicht-Künstlern“ ermöglichen. Dabei schließt Gegenwartskunst auch an Verfahren aus dem Kontext Sozialer Arbeit an, deren Überzeugungskraft in der Nutzung kreativer Potentiale und sozialer Kompetenzen der Leute vor Ort liegen.
WICHTIGSTE PUBLIKATIONEN
UND WERKE
- Displacement – Vorschlag einer kontextbezogenen ästhetischen Diskurspraxis. Ein Kunstprojekt in der Wohngruppe Heidlohstrasse (Diplomarbeit, April 2006)
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