MARIE-LOUISE NIGG AZCANO
Dozentin und Mentorin (Theorie)

Marie Luise Nigg

„Mein Anliegen ist es, den Studierenden aus der Theorie heraus immer wieder neue (Spiel-)Räume für die eigene Praxis und die Selbstverortung zu eröffnen – damit sie sich ihre(n) eigenen Aufgaben stellen können.“

CURRICULUM VITAE

  • *1966 in Baden (AG)

  • 1986 Maturität Typus D
    Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Komparatistik an der UNI Zürich; 2001 Diplom Höheres Lehramt

  • 1987 Volontariat beim Badener Tagblatt, bis 1991 freie Mitarbeit für die Lokalredaktion

  • 1993 – 2000 freie Mitarbeit als Kunstkritikerin für das Feuilleton verschiedener Schweizer Tageszeitungen

  • 1997 Co-Leitung Podiumsgespräch am Fest der Künste in Luzern

  • 1999 bis 2007 Mitglied der städtischen Kunstkommission Luzern

  • 1998 und 2001 Jurymitglied der Jahresausstellung Zentralschweiz, Kunstmuseum Luzern

  • 2001 fünfmonatiger Studienaufenthalt in Argentinien

  • seit 2003 Professorin

  • 2004 Mitorganisation des Herbstworkshops „Grenzen/Räume“ der Schweizerischen Gesellschaft für Kulturwissenschaften

  • 2007 Mitorganisation des Symposiums „Interferenzen – Erkundungen zur Inter- und Transdisziplinariät“ in Basel

  • seit 2007 Promotionsstudium „Gehen in der Stadt – Raumpraktiken in Literatur und Kunst“ bei Prof. Dr. Thomas Macho an der Humboldt Universität zu Berlin

  • 2009 Aufenthalt am Yunnan Arts Institute in Kunming, China – im Rahmen der Ausstellung „creativity under given conditions“ der hslu design & kunst

 


LEHRTÄTIGKEIT


  • seit 1993 Dozentin für Kunst- und Kulturgeschichte an der Hochschule Luzern Design & Kunst - in den Studienbereichen Theorie, Kunst & Vermittlung, im ehemaligen Nachdiplomstudium MAPS bzw. im Master in Kunst sowie in Design
  • 2009 Workshops am Yunnan Arts Institute in Kunming, China



FORSCHUNG


  • Kommentierte Bibliographie zum damaligen Kompetenzschwerpunkt „Aufmerksamkeit“ (FHZ-Projekt 2004/05)
  • „Visualisierungsinstrument für die Wahrnehmung im urbanen Raum“ (FHZ-Projekt 2005)
  • seit 2007 Dissertation „Gehen in der Stadt – Raumpraktiken in Literatur und Kunst“
 

WICHTIGSTE PUBLIKATIONEN
UND VORTRÄGE


  • „Ein fortlaufendes Wegtagebuch“. Katalogbeitrag zur Ausstellung “Im Anfang war das Wort”. Kunst auf Heiligkreuz im Entlebuch, 2009
  • „Alles Fondue – Cultural Crossing und sein kreatives Potential“ In: creativity under given conditions. Kunming 2009 (Katalog zur gleichnamigen Ausstellung am Yunnan Arts Institute in Kunming, China)
  • Un-Aussprechliches und Un-Ansichtiges. Kunstbulletin No. 2007
  • „Schaufenster und Hörmuscheln“. In: „Zeitlupe. Time Lens. Künstler-Publikation Ursula Bachman“, 2005
  • „(Un-)Aufmerksamkeiten“. Diavortrag im Zürcher Kino Le Paris über Strategien der Aufmerksamkeit im urbanen Raum, am Herbstworkshop „Grenzen/Räume“ der Schweizerischen Gesellschaft für Kulturwissenschaften, Zürich 2004
  • „KulTOUR - eine Übersetzung“ – Vorlesung zur interdisziplinären Ringveranstaltung „Kulturaustausch – Komplikationen im Umgang mit dem Fremden“, HGK Luzern, 2004
  • 1993 bis 2001: regelmässig publizierte Kunstkritiken für das Feuilleton verschiedener Schweizer Tageszeitungen u.a.:
    - „Die andere Seite kann man nie sehen“. Gespräch mit Jeff Wall anlässlich seiner Arbeit im Bourbaki-Panorama Luzern. In: Badener Tagblatt, 23. 8. 1993
    - Die Suche nach der Identität geht weiter. Die 46. Biennale Venedig – die Weltkunstausstellung zum 100-Jahr-Jubiläum. In: Badener Tagblatt, 13./14. 6. 1995, Zürich Oberländer 18. 7. 1995
    - „Statt dass er ihre Hand genommen hat, hat er sie gezeichnet“. Ein Gespräch mit Guido Magnaguagno über Hodlers Valentine-Zyklus und die Bedeutung der Kunstvermittlung. In: Zürichsee-Zeitung 17. 8. 1995
    - Bunt flackert Leben und Tod. Bruce Nauman im Kunsthaus Zürich. In: Badener Tagblatt und Zürichsee Zeitung 18. 7. 1995
    - Der Platz im Kunsthimmel ist eng. Die 27. Art in Basel präsentiert Werke von 3000 Künstlern In: St. Galler Tagblatt, 13. 6. 1996
    - Vielschichtigkeit im Abwesenden. Callum Innes in der Kunsthalle Bern. In: Neue Zürcher Zeitung 9. 3. 1999
    - In der Kühltruhe hat’s Prothesen. Zur Ausstellung Hypermental im Kunsthaus Zürich. Zürichsee-Zeitungen 22. 11. 2000
    - Die Verwandlung der Körper. Retrospektive Alberto Giacometti zum 100. Geburtstag im Kunsthaus Zürich. In: Zürichsee Zeitungen, 21. 5. 2001
  • Ausstellungsführer für die Skulpturen-Ausstellung im Eichhof Luzern, 2000