Vera Leisibach, Ilona Mosimann

By Vera Leisibach on

Wandersammlungen
Ein ortsspezifisches Kunstprojekt von Vera Leisibach und Ilona Mosimann

Unser Ziel war es, mit einem uns unbekannten Ort (Sarnen) vertraut zu werden, uns ein Bild davon zu machen. Wir waren und sind davon überzeugt, dass dies am besten funktioniert, wenn man sich auf die langsamstmögliche Weise, zu Fuss, durch einen Ort bewegt.

Darum begaben wir uns auf „Wandersammlungen“ in und um Sarnen.

Nico Lazúla

By Vera Leisibach on

portée de la voix (Hörweite) Auditive und performative Intervention im öffentlichen Raum
«Nur wo Dinge, ohne ihre Identität zu verlieren, von Vielen in einer Vielfalt von Perspektiven erblickt werden, so dass die um sie Versammelten wissen, dass ein Selbes sich ihnen in äusserster Verschiedenheit darbietet, kann weltliche Wirklichkeit eigentlich und zuverlässig in Erscheinung treten.» (Hannah Arendt) In «portée de la voix» werden Geschichten vom Ort, von Lebenswelten, Gedanken und Erinnerungen der dort lebendenund arbeitenden Menschen fragmentarisch hörbar.

Sandra Bucheli

By Vera Leisibach on

Fetischerei
Die Fetischerei ist eine Verkaufsstätte, die mit Geschichten von Menschen und ihren vergötterten und zugleich vergessenen Objekten handelt. Der Verkauf der sozusagen künstlichen Fetische markiert die paradoxe Beziehung von Mensch und Objekt und steht im Gegensatz zum gewohnten Umgang mit Fetischen.

Stefanie Brottrager

By Vera Leisibach on

Zur Sprache kommen
Steirisch-obwaldnerische Sprach-Performance

Die Österreicherin Stefanie Brottrager hat sich mit der obwaldnerischen Sprache auseinandergesetzt. Das Spezifische der regionalen Sprache sind nicht nur der charakteristische Klang und die Wörter sowie die ganz eigene Literaturgattung der Älplersprüche, sondern auch die persönliche Beziehung der Menschen zu ihrer Sprache wie auch ihre Lieblingswörter oder Erinnerungen an den Deutschunterricht.

Anja Baggenstos

By Vera Leisibach on

Bankett ohne Etikette
Essen und Abfall sind alltägliche soziale und kulturelle Vorkommnisse, zu denen alle Menschen in unserem Kulturkreis einen persönlichen Zugang haben. Ein Bankett mit geladenen Gästen vermag die Spanne zwischen wertvoll und wertlos zu vergrössern. Dies sind die Voraussetzungen für das «Bankett ohne Etikette» bei dem Abfall umgewertet wird in ein Gourmetessen.

Chris Aschwanden

By Vera Leisibach on

Prangen am Pranger
Der am Obwaldner Rathaus installierte Pranger hat im Strafsystem zwar längst ausgedient, doch seine ursprüngliche Funktion ist in manchen alltäglichen Situationen auch heute noch anzutreffen. Sie bestand in der öffentlichen Aus- und Zurschaustellung von Personen, die gegen geltende Regeln verstossen haben. Die Arbeit Prangen am Pranger greift diese Gepflogenheit mit sozusagen umgekehrten Werten auf.

Amstad Teddy

By Laura Bider on

reading the village Sarnen in 13 Anekdoten
«Laden Sie den Videospaziergang auf Ihr Handy und flanieren Sie durch verschiedene Zonen von Sarnen. Immer dem Handy nach und begleitet von Anekdoten und Diskussionen, lesen Sie so das Dorf.» Ganz nach der Idee, wonach das Ganze mehr ist als die Summe der Einzelteile, verweben sich Erzählungen und Erlebtes Schritt für Schritt zu einem Bild von Sarnen.

Fontana Madleina

By Vera Leisibach on

Ich da! Was dort?
Ich war noch nie in Sarnen und werde auch nie nach Sarnen fahren.

 «Die Frage ist also nicht, was uns das Wissen über fremde Orte bringt, die zu besuchen für jeden aufgeschlossenen Menschen nur ein Gewinn sein kann. Die Frage ist, ob man sie tatsächlich aufsuchen muss oder ob, es nicht weiser wäre, für die Begegnung andere Formen, als die, des physischen Ortswechsels zu wählen.»1