Master Dialog – Sichtbarkeit partizipativer Projekte – 19. und 20. November 2020

By Rene Gisler on

«Partizipation in der Kunst ist schlechte Sozialarbeit, ist der Weg zu billiger Arbeitskraft, vereinnahmt das soziale Kapital marginalisierter Communities.»

Im Rahmen des Master Dialogs, zum Thema «Sichtbarkeit partizipativer Projekte», findet am 19. und 20. 11.2020 im Master Kunst der Hochschule Design und Kunst Luzern in den Aussen- und Innenräumen der Dialog über Partizipative Projekte statt. Die Veranstaltung in der Viscosistadt dauert an beiden Tagen von 13h bis 19h statt.

Eingeladen sind Gäste, Studierende und Interessierte aus allen Fachbereichen, um gemeinsam auf Augenhöhe in verschieden angelegten «Klärbecken» zu diskutieren. (siehe hierzu auch: Call for Projects) Komplexe Zusammenhänge der Partizipation in Kunst und Gesellschaft, wie Problemlösungen, Autorenschaft, Finanzierung, billige Arbeitskräfte oder Instrumentalisierung, um einige Themen zu nennen, zu hinterfragen, neu zu denken, oder visionäre Perspektiven und Möglichkeiten anzudenken. Dabei wird nicht ein Konsens angestrebt, vielmehr nach Chantal Mouffes Agonistik Begriff, «ein Stehenlassen von Unterschieden».

Die Sichtbarkeit partizipativer Projekte erreichen wir in gemeinsamen Aktivitäten und Diskussionen zum Thema – nicht zuletzt bei kreativen Pausen im «Klärbecken Suppe» mit Kaffee und Kuchen – und versuchen gleichzeitig den Start eines nationalen Netzwerks zu lancieren.

Der Master Dialog wird entwickelt und durchgeführt von:
Anna Graber (Cafe des Vision), Ivana Lakic, Maria Lichtsteiner, Melissa Frei, Michael Kammer, Patric Fasel, Rachel Holenweg, Shaun Dziedzic

Mehr Informationen zur Organisation und den Inhalten der Klärbecken finden Sie laufend an dieser Stelle!