Master Dialogue & Forschung künstlerische Vermittlung

By Rene Gisler on
Vom 5. bis zum 7. Mai findet unser Masterdialog des Frühlingssemesters statt.
7.5.2020, 11- 12 Uhr MEZ
Public Dialogue (in English) via Zoom
by Roxane Permar & Katy Deepwell
Moderation: Sabine Gebhardt Fink
Link zur Anmeldung

To profound our concepts of Research on methodologies of artistic education and art in social contexts Roxane Permar and Katy Deepwell will be our guests. The topic of their Master dialogue is “home and belonging and the idea of social art practice and virtuality”.

Roxane Permar is Reader in Fine Art, University of the Highlands and Islands, Research Fellow and Programme Leader, MA Art and Social Practice Centre for Rural Creativity Shetland College UHI. Katy Deepwell is the editor of Feminist Art, Activism and Artivism, Plural Series , Middlesex University London, 2020. Gebhardt Fink, Professor for Contemporary Art and Head of MFA programme Lucerne University of Applied Sciences and Arts.

Nuclear-Familiy-Roxane-PermarBild: Roxane Permar , nuclear family, 1990. Copyright: Roxane Permar

 

5.5. und 6.5. 2020
La Kunsthalle – in permanentem Dialog
Forschung künstlerische Vermittlung (in English)
Lena Eriksson, Emilie George und Team
Die Teilnahme ist für externe Gäste möglich. Anmeldungen bitte via E-Mail an lena.eriksson@hslu.ch
Dozierende und Studierende der HSLU erhalten eine persönliche Einladung.

La Kunsthalle – in permanentem Dialog

Jede Institution hat ihre eigenen Spielregeln. Manche sind explizit formuliert, andere sind implizit, spürbar, sog. ‹Selbstverständlichkeiten›. La Kunsthalle pflegt einen sehr bewussten Umgang mit diesen Spielregeln. So werden zum Beispiel im Rahmen von kleinen Forschungseinheiten Spiele entwickelt, die diese Regeln sichtbar werden lassen oder auch überschreiben. La Kunsthalle spricht von Protokollen in Analogie zu der stark formalisierten Dramaturgie, wie sie bei Staatsbesuchen etc. üblich ist.

Diese Protokolle werden entweder in Zusammenarbeit mit dem Publikum entwickelt oder es werden Künstler beauftragt, Spielregeln zu entwickeln, die mit ihrer eigenen Praxis etwas zu tun haben. Für La Kunsthalle sind diese Protokolle nicht einfach nur Werkzeuge, sie sind auch Kunst.

Für unsere Forschung können wir dieses Jahr leider nicht nach Mulhouse und Strassburg fahren, um diese Protokolle dort live zu erleben. Emilie Georg ist in La Kunsthalle für Öffentlichkeit zuständig und wird dabei von ihrem Team unterstützt. Gemeinsam mit Emilie, und ihrem Team begeben wir uns auf eine virtuelle Reise zu etwa einem Dutzend ausgewählter Institutionen und prüfen, was für Vermittlungstools und Strategien sie gegenwärtig online anbieten. Die Reiseteilnehmer sollen die Erfahrungen vor dem Hintergrund ihrer eigenen künstlerischen Praxis sichtbar – zum Beispiel indem sie eine Strategie oder eine Spielregel, die sie in Strassburg oder Nancy kennengelernt haben, für ihren eigenen Kontext übersetzten, das Erlebte gewissermassen nachspielen. Wir erhoffen uns, dass der private, nicht professionelle Raum, in dem dieses Nachspielen geschieht, Implizites und Explizites sichtbar machen kann.

Unsere Forschungsfrage:
Was ist Kunstvermittlung, wenn sie nicht vor dem Kunstwerk passiert?

Mit Lena Eriksson, Emilie George und Team.

Bild: protocol de visite – Korrespondenz. Copyright: lodypop