Stefan Tschumi

By Rene Gisler on
The Gap between Perception and Reality – 2019

The gap between perception and reality is where the art takes place. Not in classrooms or knowlege-based hirarchies.

Filminput: „It depends on how you look at it.“
Eine filmische Reaktion im Rahmen des Workshops „Space for Encounters“ an der Kochi – Muziris Biennale.

Was ist im Film zu Sehen?

  • Deutungspluralismus in der Kunst.
  • Handlungsfreiheit in der Kunst wie in der Kunstvermittlung.

Vishnu Nair:
«There is not just one way of looking at things. There is not a correct way of doing it, or a wrong way of doing or seeing art. There are just many ways of doing art, many ways of receiving or reacting to art. I think that was a very important part.»

Rancières GLEICHHEIT DER INTELLIGENZEN und die Kunstvermittlung: (Aus der unwissende Lehrmeister)
  • Gleichheit als Pädagogisches Konzept (Hegemonie des Wissens)
  • Keine Unterordnung
  • Self Empowerment
  • Autodidaktisches Lernen

Lernen als Akt der Emanzipation.

UNIVERSELLER UNTERRICHT
  • Lehren als Akt der Förderung von Verständnis, gegen die Logik des Erklärens.
  • Der Wissende schafft den Unwissenden und nicht umgekehrt.
  • Menschen zum Selbstverständnis ermächtigen.
  • Ermutigen zur Positionierung in der Welt.
  • Kein Autoritäres Wissen.
  • Gegen die Logik des Erklärens
WAS HEISST DAS FÜR MEINE KUNSTVERMITTLUNG?

Kunst wird so hergestellt, dass sie in der wissenshierarchisch aufgebauten, institutionellen Kunstlandschaft Erfolg hat. Diese Hegemonie des Wissens spürt der uninizierte Rezipient, und muss sich um Kunst für sich zu verstehen erst davon emanzipieren.

  • Das Kunstwerk existiert erst dadurch, dass es von allen Beteiligten erzeugt wird.
  • Das Museum ist keine Bildungsinstitution (sprich ein Ort des peer- to-peer Wissenstransfers), sondern ein Ort der Erfahrung.