Forschungskolloquium zu künstlerischer und praxisbasierter Forschung

By Vera Leisibach on
2.Teil 28. und 29. März 2017
Nach sehr guten Resonanzen auf das erste Forschungskolloquium im Herbstsemester 2016 findet nun am 28./29. März 2017 am Departement Design & Kunst (HSLU) das nächste Forschungskolloquium statt, zu dem wir erneut herzlichst einladen.

Programmpunkte und Ablauf sind der vorangehenden Ausgabe im Herbstsemester ähnlich: es gibt Lektüresitzungen zu methodischen und inhaltlichen Frage und es besteht die Möglichkeit das eigene Forschungsvorhaben vorzustellen, oder auch Fragen zu stellen, die beim Verfassen eines Promotionsvorhabens auftauchen.
Ein zusätzliches Modul bestreitet dieses Jahr SARN, das Swiss Artistic Research Network, mit einem Workshop zum Thema ‘PhD in the Arts – Wie und Wozu?’, dieser findet am Dienstag Nachmittag (28. März, 15-18 Uhr) statt. SARN wird bei dieser Gelegenheit das von Federica Martini und Priska Gisler herausgegebenen Booklet zur Situation der PhD-Studierenden in der Schweiz vorstellen.

Zudem schliesst das Kolloquium mit der Vernissage der ‘Karten zur Forschung’, die Gabriel Kuhn (Absolvent des Master of Arts, Luzern) während den letzten Wochen gemacht hat. Zu diesem Apéro sind alle herzlichst eingeladen!

AdressatInnen:
Ausser Interesse sind dafür keinerlei Voraussetzungen nötig. Die Veranstaltung ist offen für alle (gerne also auch weiterleiten) und kostenlos. Froh sind wir allerdings um eine kurze Rückmeldung, ob ihr dabei seid oder nicht. Insbesondere möchte ich all diejenigen, die bereits an einem PhD-Vorhaben sitzen und es in diesem Rahmen vorstellen möchten bitten mir bis zum 20. März mitzuteilen, ob sie von dieser Möglichkeit profitieren möchten. Ich kann dies unbedingt empfehlen, es sind dies die lehrreichsten Momente beim Verfassen einer Dissertation.

Durchführung:
Gesa Ziemer, Hafen City University, Hamburg

Organisation:
Rachel Mader, Sabine Gebhardt Fink und Vera Leisibach

Hochschule Luzern – Design & Kunst
745 Viscosistadt
Raum 455, 4.OG
Nylsuisseplatz 1
6020 Emmenbrücke

Programm:

28. März

9.00 Uhr – 10.30 Uhr
Einführung: Künstlerische Forschung
Akademischer Text und künstlerische Arbeit: Wie lassen sich diese Elemente sinnvoll verknüpfen?

Pause

11.00 Uhr – 12.00 Uhr
Präsentation Martin Nachbar:
Zu Fuß in der Stadt. Über die Choreographien leiblicher Raumkonstitution

Mittag

13.30 Uhr – 14.30 Uhr
Lektüresitzung mit Sabine Junginger
John Dewey: Patterns of Inquiry

Pause

15.00 Uhr – 18.00 Uhr
PhD in the Arts? Wie und wozu?

Öffentlicher Workshop mit:

Marina Belobrovaja, Künstlerin, Dozentin HSLU (Zürich/Luzern)
Titel PhD: Das ungute Gefühl, auf der richtigen Seite zu stehen. Engagierte Kunst aus der Schweiz.
Abgabe: Sommer 2017

Lucie Kolb, Künstlerin (Zürich/Wien)
Titel PhD: Studium, nicht Kritik. Die Magazine The Fox (1975-76), A.N.Y.P. (1989-99) und e-flux journal (seit 2008)
Abgabe: März 2017

Martin Nachbar (Hamburg)
Zu Fuß in der Stadt. Über die Choreographien leiblicher Raumkonstitution
Abgabe: voraussichtlich Herbst 2017

organisiert von SARN (Swiss Artistic Research Network)

29.März

9.00 Uhr – 10.30 Uhr
Methoden künstlerischer Forschung, Teil 1
Interviews und künstlerische Adaptionen

Pause

11.00 Uhr
Methoden künstlerischer Forschung, Teil 2
Ethnografische Methoden und künstlerische Adaptionen

Mittag

14.00 Uhr – 16.00 Uhr
Präsentation PhD-Vorhaben

Pause

16.30 Uhr
Vernissage ‘Karten der Forschung’ von Gabriel Kuhn

 

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