Major Arts in Public Spheres (MAPS)

By Rene Gisler on
Profil des Schwerpunkts

Das Masterstudium Fine Arts mit dem Major Art in Public Spheres der Hochschule Luzern Design & Kunst ist ein an aktuellen Kunstdiskursen und künstlerischer Projektarbeit orientiertes Studium. Die inhaltlichen Schwerpunkte sind: aktuelle kunst- und kulturwissenschaftliche sowie fachwissenschaftliche Theorien sowie deren Umsetzung in die Berufspraxis und die Fähigkeit zu handlungsbasiertem Arbeiten in den Bereichen: Kunst im Öffentlichen Raum, Urban Studies / Urban Design und Community Studies; sei dies in Form von künstlerischer Vermittlung (MAPS), sei dies in eigenständigen künstlerischen Projekten im Öffentlichen Raum.

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Shlomit Avishai, Tauschpunkt, Pfäffikon (SZ) und Lachen, Foto: Niki Spoerri, 2015

Masterausstellung Art in Public Spheres

Die inhaltlichen Schwerpunkte des Master of Fine Art-Studiengangs Art in Public Spheres sind Kunst und Gesellschaft oder Kunst und Öffentlichkeit. Daraus ergibt sich das Konzept, die Masterthesen-Abschlüsse jeweils mit einem ganz spezifischen Kontext, einem Ort oder einer Region in Verbindung zu bringen. 2016 findet die Abschlussausstellung in Emmen (LU) statt, 2015 war sie in Pfäffikon (Gemeinde Freienbach) und Lachen (Schwyz) , 2014 war sie in Luzern als „Zwischenhalt Luzern“, 2013 gab es das „Manöver Sarnen“ (OW), 2012 war es „Fokus Zug“ (ZG) und 2011 die „Master Kunst Tour“ in Littau-Reussbühl (LU). Der wechselnde Fokus auf Orte und Regionen der Zentralschweiz ermöglicht den angehenden Kunstschaffenden und Kunstvermittelnden eine zeitgemässe künstlerische Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen ländlichen, suburbanen und urbanen Alltagswelten und gesellschaftlichen Kontexten, welche hier auf engstem Raum zu finden sind.

Siehe auch: Masterausstellung 2010, Masterausstellung 2011, Masterausstellung 2012, Masteraussellung 2013, Masteraussellung 2014 , Masterausstellung 2015, Masterausstellung 2016, hier geht es zu allen Abschlussarbeiten.

Piera Sutter (Co-Autorin Alina Schmuziger) , Wo der leise Widerstand sich dem Blick entzieht, 2015, Foto: Vera Leisibach

Piera Sutter (Co-Autorin Alina Schmuziger) , Wo der leise Widerstand sich dem Blick entzieht, 2015, Pfäffikon (SZ), Foto: Vera Leisibach

Forschung und Lehre im Studiengang Art in Public Spheres

Der Schwerpunkt Art in Public Spheres, der im Vergleich zu anderen Kunststudiengängen in der Schweiz ein starkes Gewicht auf die Handlungskompetenz in der späteren Arbeitspraxis der Studierenden legt, wird unterstützt durch die intensive Forschungsarbeit der im Studiengang involvierten Dozierenden; zahlreiche Projekte wurden von Dozierenden initiiert oder mitgetragen. Das aktuellste Projekt ist Stadtachse (KTI-Projekt), welches auch den Rahmen der Abschlussausstellung 2014 von MAPS darstellen wird. Neu ist zudem ein Forschungsschwerpunkt «Kunst und Öffentlichkeit» unter der Leitung von Dr. Rachel Mader ins Curriculum integriert. Dazu kommen Forschungsarbeiten in den Bereichen Queer Studies, Cultural Studies und Performance Art. Unterstützt wird die enge Verflechtung von Forschung und Lehre, von Handlungspraxis und Theoriebildung, durch die neue Kooperation mit der Akademie der Künste in Wien seit dem Herbstsemester 2012 sowie das im Aufbau befindliche André Thomkins-Stipendium, welches Studierenden der Partneruniversität WITS in Johannesburg ein Gastsemester in Luzern ermöglichen wird.

Ilona Mosimann, Vera Leisibach, Wandersammlungen, 2013, Sarnen, Foto: Alexandra D’Incau

Kunst und Vermittlung im Studiengang Art in Public Spheres

Neu wird zum FS 2013 die Konstituierung der Trägerschaft des Kompetenzzentrums Kunstvermittlung und Kunstdidaktik zwischen dem Kunstmuseum Luzern und der Hochschule Luzern – Design & Kunst abgeschlossen sein. Zudem sehen wir der Realisierung und Etablierung von zwei neuen Formaten der Vermittlung und Didaktik entgegen («Camp 2» und «Camp 3»), welche unter der Leitung von Dozierenden aus dem Bereich Art in Public Spheres sowie ExpertInnen des Kunstmuseum Luzern stattfinden. Bereits realisiert wurde «Camp 1» als Pilotprojekt zur Kooperation zwischen dem Kunstmuseum Luzern und dem Master Kunst der HSLU – D&K im Rahmen der Ausstellungen Paul Thek und Andreas Moser; das Format war ein Projektraum mit Diskussionsveranstaltungen, künstlerischen Aktionen und öffentlichen Interventionen (siehe Blog).

Camp3 unter neuen Bäumen