Martin Peter Kradolfer

By Vera Leisibach on
Master-Control — Die Befreiung
Master-Control verbindet Universen. Reisen Sie im Kunstkabinett in eine abstrakte Parallelwelt und wieder zurück. Es ist ein Trip durch Malerei, Assoziation, Figuration und Sprache. Zwischen den Exponaten irrlichtern Fata Morganas und verschwinden im nächsten Augenblick wieder, um plötzlich an anderer Stelle erneut aufzutauchen. Absurde didaktische Objekte weisen den Verirrten ihren Weg durch diese flackernde und flimmernde Wüste der Ähnlichkeiten.


Begegnen Sie dabei Peruanern, die im Morgengrauen um ein Feuer sitzen und Meerschweinchen rösten. Setzen Sie sich in die Höhle, die sich selbst verschlingt, oder schauen Sie den Kalbshaxen im Hinterhof eines Schlachthofs beim Tanzen zu. // Hier werden Ihre Wünsche erfüllt. Bedienungsanleitungen neben den Exponaten erklären Ihnen, was Sie sehen. Entlang der Gleichung ABSTRAKTION + FUNKTION = FIGURATION erkunden Sie im Kabinett Wege durch das Dickicht der fröhlichen Wissenschaft des Visuellen nach Georges Bataille.
Hereinspaziert, meine Damen und Herren! Schauen Sie dem Teufel im Taubenschlag der Ähnlichkeiten beim Spielen zu. Kommen Sie in den Schlossturm Pfäffikon. Erwarten Sie im Turmzimmer den Countdown, denn hier befinden Sie sich in der Spitze der Rakete.
Martin P. Kradolfer (Kunstkritiker): „Master-Control gelingt es, Aspekte heuristischer Wissenschaft innerhalb eines Kunstkabinetts sichtbar zu machen.“

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Martin Peter Kradolfer, Master-Control — Die Befreiung, Pfäffikon (SZ), Foto Niki Spoerri, 2015

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Martin Peter Kradolfer, Master-Control — Die Befreiung, Pfäffikon (SZ), Foto Niki Spoerri, 2015