radikal ambivalent. Engagement und Verantwortung in der Kunst heute

By Vera Leisibach on

Neue Publikation hg. von Rachel Mader

Wie ist das Verhältnis zwischen Kunst und Politik heute? Erzielt engagierte Kunstproduktion Wirkungen im öffentlichen, politischen Raum? Wie ist es um die Lesbarkeit von visuellen Botschaften in Kunst und Kultur bestellt? In jüngster Zeit treten zunehmend mehrdeutige und unentschiedene Codes und Zeichen an die Stelle einer klaren und deutlichen Bildsprache. Während die einen dafür die Komplexität der Inhalte und Vielfalt der Formen verantwortlich machen, interpretieren andere dies als politische Strategie der Verweigerung gegenüber einer Instrumentalisierung. Die von Rachel Mader herausgegebene Publikation versammelt Aufsätze, die das Phänomen »Ambivalenz« aus kritischer Perspektive, seine Mechanismen und gesellschaftlichen Funktionen untersuchen.

Textbeiträge:
Helmut Draxler, Thomas Hirschhorn, Brigitta Kuster, knowbotiq, Verena Krieger, Barbara Lange, Rachel Mader, Uriel Orlow, Gerald Raunig, Johanna Schaffer, Peter J. Schneemann, Bernadett Settele, Nina Zschocke, Tim Zulauf.

Die Publikation ist erhältlich beim diaphanes-Verlag.