Neue Installation am Mühlenplatz in Luzern

By Vera Leisibach on

“Sense of place”, eine Arbeit von Ximena GomezI believe that our identification with a place as home and even our very ability to have any sense of place at all is seriously diminishing because we are increasingly being confronted by a barrage of dulling noise. These sounds are the waste or by-products of excess and they erode both our sense of hearing as well as the meaningfulness of what is heard. Not only does such environmental noise fail to contribute the inherent beauty and richness of natural sounds, but also it lacks social significance and specific place-enhancing capacities, and destroys one of the most important means of regenerating life, which is silence. The focus of my work is to re-think how we are giving shape to and being shaped by our sonic environment. Without more reflection and engagement now to effectively move in a new direction, we will have to accept the near future consequences of living in an extremely noisy world.

Ximena Gomez ist Studentin im Master of Arts in Fine Arts, Art in Public Spheres HSLU – Design & Kunst.

iArt, 
Telefonzelle am Mühlenplatz, 26.5.–26.6.2014. Finissage: Montag 23.6., 17 Uhr.

Ximena Gomez, Sense of Place, 2014

“In Verbindung”, eine Arbeit von Rebekka Friedli

In der Telefonzelle steht eine kleine Birke. Die Glaswand umgibt den jungen Baum, sie schafft eine Trennung und zugleich eine Verbindung zwischen Baum und Betrachter.

Rebekka Friedli ist Studentin im Master of Arts in Fine Arts, Art Teaching HSLU – Design & Kunst.

iArt, 
Telefonzelle am Mühlenplatz von 24.04.2014 – 24.05.2014

Rebekka Friedi, In Verbindung, 2014

Rebekka Friedi, In Verbindung, 2014

Kunst-Telefonkabine iArt Mühlenplatz Luzern

iArt ist ein neues Showcase der Hochschule Luzern im Stadtzentrum von Luzern. In der ehemaligen Telefonkabine am Mühlenplatz entwickeln Kunststudierende jeweils für einen Monat eine künstlerische Intervention.
iArt ist ein Kooperationsprojekt der Hochschule Luzern – Design & Kunst und der Hochschule Luzern – Technik & Architektur, das durch die Unterstützung der Stadt Luzern möglich wurde. Die Stadt stellt der Hochschule Luzern die ehemalige Telefonkabine kostenlos zur Verfügung und öffnet damit mitten in Luzern ein Fenster, das immer wieder wechselnde Einblicke in die vielfältige künstlerischen und gestalterischen Arbeiten der Studierenden ermöglicht.
In der ehemaligen Telefonkabine am Mühlenplatz werden Kunststudierende der Hochschule Luzern – Design & Kunst jeweils für einen Monat ein künstlerisches Projekt realisieren. Der Ausstellungsreigen wird von Laura Scheerer, Studentin des Masterstudiengangs Kunst, eröffnet. Sie interpretiert dabei die Funktion der Telefonzelle neu und schafft einen Ort, an dem Passantinnen und Passanten verschiedenen aufgezeichneten Telefongesprächen lauschen können und so zum Mithörer, zur Mithörerin werden.

Mehr Informationen

Das erste Projekt im iArt war von Laura Scheerer, Studentin im Master Kunst.

Die nostalgische Funktion einer Telefonkabine als Rückzugsort wird mit einer Kunstinstallation wiederbelebt. Aufgenommene Telefongespräche von einem Mobilephone werden über Lautsprecher abgespielt. Die aufgenommenen Gespräche entstehen aus Alltagssituationen von unterwegs, welche um das Thema des Aufnehmens und Zuhörens kreisen. Die stetig wachsende Sammlung von Telefongesprächen wird zu einer partizipativen Installation: Passanten können in der Kabine die Gespräche jederzeit mitverfolgen. Diese Passanten werden zu Teilnehmern der Kunstinstallation. Die Installation greift die gesellschaftliche Veränderung durch das allgegenwärtige Mobilephone auf, verweist auf seine Grenzen und veranschaulicht, wie wir im täglichen Leben damit umgehen. 11. Dezember 2013 – 10.1.2014

telefonkabine_montage

iArt wird bespielt von

Hochschule Luzern – Design & Kunst
Bachelor Kunst & Vermittlung, Master Kunst (Art in Public Spheres, Art Teaching)

Im Rahmen des Kunststudiums werden an der Hochschule Luzern – Design & Kunst Künstler/innen und Kunstvermittler/innen ausgebildet, die mit ihren Projekten und Aktivitäten präzise auf die heutigen Bedingungen unserer Gesellschaft reagieren, in Situationen intervenieren und dabei ein hohes Mass an Kommunikations- und Vermittlungskompetenz aufweisen.

Hochschule Luzern – Technik & Architektur
Bachelor Innenarchitektur

Durch ein differenziertes Zusammenspiel von Struktur, Licht, Material und Oberfläche gestalten Innenarchitektinnen und -architekten Räume und Orte mit Atmosphäre und Komfort. Sie befassen sich dabei mit dem unmittelbaren Lebensraum des Menschen und den Dingen, die ihn umgeben. An der Schnittstelle zu Architektur und Design beschäftigen sie sich im Studium mit Aspekten des Innen¬raums, der Gestaltung und der Technik.

Hochschule Luzern – Technik & Architektur
Bachelor/Master Architektur

Die Abteilung Architektur wird den Glasraum am Mühleplatz nutzen, um Blicke nach Innen, direkt ins Zentrum der Abteilung Architektur, zu ermöglichen. Dabei soll unser Grundsatz, aus einer Optik des Machens an die Aufgaben heranzugehen, ablesbar sein. Die Ausstellungen sind gleichzeitig Hinweise auf die im selben Zeitraum stattfindende Jahresausstellung der Abteilung Architektur in der Kunsthalle Luzern.