Camp 3*_Landschaft lädt ein! Kunstmuseum Luzern 21.05.2014, 16 Uhr

By Vera Leisibach on

Ausgehend von der aktuellen Ausstellung „ins Offene“ realisieren Ximena Gomez und Rebekka Friedli die Videoarbeit Unter neuen Bäumen. Am 21.05.2014 um 16:00 Uhr laden sie ein zur öffentlichen Diskussion im Kunstmuseum Luzern. Treffpunkt ist im Foyer des Kunstmuseums.

(halbwegs) Unter neuen Bäumen

Zur Arbeit

Die Arbeit Unter neuen Bäumen von Ximena Gomez und Rebekka Friedli beinhaltet eine audiovisuelle Darstellung der Schällenmatt in Kriens. Die Schällenmatt diente dem Maler Robert Zünd vor gut 150 Jahren als Vorlage für das Gemälde Haus unter Nussbäumen. Der Ort hat seither grosse Veränderungen miterlebt, während das damals schon alte Haus und die idyllische Stimmung erhalten blieben. Dieser über lange Zeit entstandenen Insel inmitten von Neubauten und Industriegebäuden näherten die Künstlerinnen sich mit Videokamera und Ton-Equipment.

Im Kunstmuseum Luzern, wo das Bild Haus unter Nussbäumen in der aktuellen Ausstellung “ins Offene” zu sehen ist, gewährt nun die Arbeit Unter neuen Bäumen einen vielschichtigen Einblick in die Szenerie, eine moderne Antwort auf Robert Zünds Gemälde – und damit auch eine Verbindung zur Vergangenheit. Ähnlich wie der Maler selbst, nehmen die Künstlerinnen sich die Freiheit, eine eigene Komposition des Ortes und der Figuren zu gestalten. Dabei bleibt die moderne Umgebung der Schällenmatt immer spürbar.

Einladung

Im Rahmen der Veranstaltung (halbwegs) Unter neuen Bäumen möchten wir den aktuellen Rohschnitt zeigen und euch damit einen Einblick in die laufende Arbeit geben. In einem anschliessenden Gespräch kann die Verbindung zu Robert Zünds Gemälde und die Vorgehensweise thematisiert werden. Dabei sind eure Meinungen und Anregungen für die weitere Arbeit am Projekt gerne willkommen.

Wir freuen uns über euren Besuch!

 

Ximena Gomez und Rebekka Friedli

Master of Arts in Fine Arts, Hochschule Luzern

Gomez_Friedli_Unter neuen Bäumen

Gomez_Friedli_Unter neuen Bäumen

 

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*Camp3_Landschaft – berufsspezifisches Modul des Master of Arts in Fine Arts

Was passiert, wenn wir den Landschaftsbegriff unter lebensweltlichen, ästhetischen, geographischen, planerischen, historischen und sozialen etc. Gesichtspunkten künstlerisch forschend untersuchen, rahmen und interpretieren?

Camp

Camp (1-3) ist eine Aktion des neu gegründeten “Mobilen Kompetenzzentrums für Kunstvermittlung“, welches in Form eines Netzwerks zwischen dem Studiengang Master of Arts in Fine Arts, HSLU D&K, dem Kunstmuseum Luzern sowie Experten und Expertinnen der Kunstvermittlung künstlerisch- vermittelnde Ansätze entwickelt und erprobt.

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