Thesis Ilona Mosimann: Wandern in der Kunst, 2013

By Vera Leisibach on

Um Wandern als Strategie in der Kunst zu verwenden, braucht es einen Umwandlungsprozess vom Erlebnis (das „Draussen“) in ein Kunstwerk (das „Drinnen“). Wie diese Umwandlung vonstatten gehen kann, ist abhängig von der Intention der Kunstschaffenden. Die Thesis von Ilona Mosimann beschäftigt sich mit dem Wandern als künstlerischer Strategie. Die Arbeit gliedert sich in drei Teile: Der erste Teil stellt Gründe für die Eignung des Wanderns als künstlerische Methode vor und untersucht, wie sich das Thema Wandern in der Kunst etablierte und welche unterschiedlichen Motivationen im Kunstkontext dabei bestehen und bestanden. Im zweiten Teil geht es um die Frage, wie sich das „Kunst-Wandern“ von einem „Freizeit-Wandern“ unterscheidet. Der dritte Teil behandelt schliesslich die Frage, was jeweils von einer Wanderung übrigbleibt und inwiefern ein solches Erlebnis vermittelbar ist. Exemplarisch werden dazu Arbeiten von Richard Long, herman de vries und Janet Cardiff hinzugezogen und auf  die praktische Abschlussarbeit „Wandersammlungen“ bezogen, eine Gemeinschaftsarbeit von Vera Leisibach und der Autorin.

Zur Thesis: Wandern in der Kunst als pdf