Rachel Mader

By Vera Leisibach on
Dozentin und Theoriementorin

Rachel Mader“Es geht darum, emanzipierte und emanzipierende Menschen zu formen.” Jacques Rancière, Der unwissende Lehrmeister, Wien: Passagen Verlag 2007, S. 119

Rachel Mader ist Kunstwissenschaftlerin; seit 2012 Leitung des Forschungsschwerpunktes Kunst und Öffentlichkeit an der Hochschule Kunst & Design, Luzern. Publikationen, Vorträge und Lehrveranstaltungen als pdf

Forschung
  • 2009-2014 Projektleitung ‚Die Organisation zeitgenössischer Kunst –Zur Vorgeschichte des New Institutionalism am Beispiel Grossbritanniens‘
  • 2008/9 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Gegenwartskünste an der Zürcher Hochschule der Künste.
  • Von 2002 – 2008 wissenschaftliche Assistentin im Bereich Kunstgeschichte der Gegenwart an den Universitäten Bern und Zürich;
  • 2006 Abschluss der Dissertation ‚Beruf Künstlerin. Strategien, Konstruktion und Kategorien am Beispiel Paris 1870-1900′ (Frank & Timme 2009);
  • 2006 Deubner-Preis für den Artikel ‚Meister der Leuchtstoffröhren – Wie Dan Flavin zu seinem Stil kam’. Forschungsaufenthalte in London (Forschungsprojekt ‚Die Organisation der zeitgenössischen Kunst‘), New York (Thematik: Kollektives Kunstschaffen in den 1980er Jahren) und Paris (‚Beruf Künstlerin‘).
  • Diverse Stipendien, u.a. 2002-05 am interdisziplinären Graduiertenkolleg ‚Wissenschaft – Geschlecht -symbolische Ordnung’, Universität Basel.

Dazu Tätigkeiten als Mentorin an Kunsthochschulen, Beteiligung an Forschungsprojekten (‚Owning Online Art – Study for a Netart Gallery’), als Kritikerin (springerin, camera austria) und Kuratorin (u.a. Shedhalle, Belluard Bollwerk Festival Fribourg); Organisation von Tagungen (‚Kulturpolitik’, Zürich 2013; ‚Kunstförderung’, Lausanne 2013; ‚Radikal ambivalent’, ZHdK Dez. 2011; ‚Das Kunstprojekt’, Bern April 2011) und Künstlergesprächen; seit 2008 Stiftungsratsmitglied Stiftung GegenwART, Kunstmuseum Bern, seit 2011 Associate Editor beim Journal for Artistic Research.

Publikationen (Auswahl)

Monographien:

  • Die Organisation der Innovation. Zur Vorgeschichte des New Institutionalism am Beispiel Grossbritanniens, Publikation der Ergebnisse des gleichnamigen SNF-Forschungsprojektes (in Bearbeitung).
  • radikal ambivalent- Engagement und Verantwortung in der visuellen Produktion heute, hsrg. von Rachel Mader und Institut für Gegenwartskunst an der Zürcher Hochschule der Künste, Zürich: diaphanes, Herbst 2013.
  • Kollektive Autorschaft in der Kunst. Alternatives Handeln und Denkmodell, Sammelband, hrsg. von Rachel Mader, Reihe Kunstgeschichten der Gegenwart, Bern, Berlin, Bruxelles, Frankfurt am Main, New York, Oxford, Wien: Peter Lang, 2012.
  • Ambiguität in der Kunst – Typen und Funktionen eines anhaltend aktuellen Topos. Tagungsakten, hrsg. zusammen mit Verena Krieger, Köln, Wien: Böhlau, 2010.
  • Unentschieden. Paradoxien des Hypes von Feminismen in Kunst und Kultur. Themenheft FrauenKunstWissenschaft, hrsg. von Rachel Mader, Sommer 2009.
  • Beruf Künstlerin – Strategien, Konstruktionen und Kategorien am Beispiel Paris 1870-1900, Berlin: Frank & Timme, 2009.
  • Brennpunkt Schweiz. Positionen der Videokunst seit 1970, Katalog zur Ausstellung im Kunstmuseum Bern, 2005, hrsg. zusammen mit Wolfgang Brückle und Nicole Schweizer, Schriftenreihe des Kunstmuseum Bern, Nr. 9, Bern: Kunstmuseum, 2005.

Aufsätze und Texte:

  • ‚Nameless Science – künstlerische Forschung zwischen Institutionalisierung und kreativer Autonomie‘, in: Autorität des Wissens. Kunst – und Wissenschaftsgeschichte im Dialog, Tagungsband, hrsg. von Anne von der Heiden und Nina Zschocke, Zürich: diaphanes, 2012, S. 193-207.
  • ‚Eine Extrarunde Nachdenken, oder: wider einer vorschnellen Funktionalisierung von Kunst, in: Eindeutigkeiten sprengen. Kuratorische Praxis Shedhalle 2009-2012, hrsg. von Anke Hoffmann & Yvonne Volkart, Zürich/Nürnberg: Shedhalle/Verlag für moderne Kunst, 2012, S. 276-282 (dt./engl.).
  • ‚Werken und Wirken im Feld der steten Bewegung. Zu George Steinmanns beharrlichem Bearbeiten komplexer Zustände‘, in: Kunst ohne Werk aber mit Wirkung, hrsg. von George Steinmann, Reihe: Kunst + Forschung, Basel: Transfusionen, 2012, S. 60-64.
  • ‚Entgrenzungen, Eingriffe und Konstanten – performatives Agieren in der jüngeren Kunstszene‘, in: Berner Almanach. Band 6 – Performance, hrsg. von Gisela Hochuli, Konrad Tobler, Bern: Edition Atelier, 2012, S. 90-97.
  • ‚Versuchsanlagen testen‘, in: Irene Weingartner. Aufzeichnungsmaschine, Biel: edition clandestin, 2012, S. 8-11.
  • ‚The Institute would be experimental in that …‘ – Institutionelle Bedingungen experimenteller Kunstpraxis in historischer Perspektive, in: Akten zum Kongress ‘Experimentelle Ästhetik‘ der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik, 4.-7. Oktober 2011, Kunstakademie Düsseldorf.
  • ‚Gillick the Discourse star, in: Look at me. Celebrity Culture at the Venice Art Biennale, hrsg. von Mona Schieren und Andrea Sick, Nürnberg: Verlag für Moderne Kunst, 2011, S. 96-110.
  • ‚Der Künstler als Unternehmer und die Folgen‘, in: Die Wiederkehr des Künstlers. Themen und Positionen der aktuellen Künstler/innenforschung, hsrg. von Sabine Fastert, Alexis Joachimedes, Verena Krieger, Köln, Wien: Böhlau, 2011, S. 206-215.
  • ‚Netzkunst verkaufen. Preispolitik, Werkbegriff und künstlerische Autonomie im Nischenmarkt‘, in: Le marché de l’art en Suisse. Du XlXe siècle à nos jours, Tagungsakten hrsg. von Paul-André Jaccard und Sébastien Guex, Lausanne : SIK-ISEA, 2011.
  • ‚Neue Konstellationen? Über die wachsende Bedeutung der Kunstförderung im sich wandelnden Kunstbetrieb‘, in: Kunstkredit Basel Stadt 1990-2009, hrsg. von Kunstkredit Basel Stadt 2010, S. 19-22.