Anastasia Katsidis

By Vera Leisibach on
Gastdozentin

Anastasia

 

Anastasia Katsidis lebt und arbeitet in Zürich und Luzern.

Nach ihrem abgeschlossenen Studium 2002 als Zeichen- und Werklehrerin an der Schule für Gestaltung in Luzern widmet sie sich vorwiegend eigenen Projekten und Ausstellungen, die sich mehr und mehr im installativen und skulpturalen Bereich bewegen. Favorisierte Orte der Realisation werden dabei Aussenräume im städtischen, sowie im ländlichen Kontext. Sie erhält mehrere Auslandstipendien (Kairo, Paris, Rom), reist viel und macht zwischen 2007 und 2012 Kairo zu ihrem zweiten Wohnsitz. Die meisten Arbeiten, die in jenen Jahren entstehen, beziehen sich auf die Unterschiede der Kulturen in denen sie sich bewegt.  2010 ermöglicht ihr die Stadt Luzern eine Publikation im Vexer Verlag zu ihrem bisherigen Werk.

2012-2014 leitet sie einen selbstorganisiert Kunstraum in Zürich (ION), welcher ein regelmässiges Programm in lokaler, aktueller Kunst und Musik bieten und die persönliche Arbeit in den Hintergrund verdrängt. Zahlreiche Zusammenarbeiten mit anderen Kunsträumen und Festivals entstehen bis das Gebäude 2014 abgerissen wird. Um sich wieder vermehrt eigenen Projekten zu widmen verlässt sie 2014 das Feld der Kulturvermittlung und bezieht in Zürich ein Städtisches Atelier. Gemeinsam mit Alexandra D’Incau gründet sie das Label „Frequenzbasis“, welches sich künstlerischen und vermittlerischen Projekten widmet.

Des weiteren arbeitet Anastasia Katsidis seit 2002 regelmässig als Lehrperson an diversen Gymnasien des Kantons Luzern in den Fächern Bildnerisches und Technisches Gestalten. Seit 2014 ist sie als Gastdozentin im Bereich Fachdidaktik an der Hochschule Luzern im Master of Arts in Fine Arts & Art Teaching tätig.