Kunstmuseum Luzern: Veranstaltungen im April

By Vera Leisibach on
Mittwoch, 24.04., 18 Uhr:

Rückblick im Nachhinein. Dr. Max Wechsler, Kunstpublizist und Zeitzeuge im Gespräch mit Susanne Kudorfer, Kunstvermittlerin Kunstmuseum Luzern, in der Ausstellung Neunzehnhundertsiebzig. Material, Orte, Denkprozesse.

Mittwoch, 17.04.2013, 18 Uhr:

Kristallisationsorte, lokale Szenen, künstlerische Forschung. Vortrag von Dr. Dora Imhof, Institut für Geschichte und Theorie der Architektur, ETH Zürich

 Mittwoch, 10.04.2013, 18 Uhr
Sturm aufs Museum!

Öffentliches Gespräch zu Ausrichtung, Aufgabe und Programmation des Kunstmuseums Luzern
Moderiert von Marco Meier (Vorstandsmitglied Kunstgesellschaft Luzern)
mit Barbara Basting (Leiterin Bildende Kunst Kulturamt Stadt Zürich),
Koni Bitterli (Kurator Kunstmuseum St. Gallen),
Prof. Bazon Brock (Denker im Dienst und Künstler ohne Werk),
Fanni Fetzer (Direktorin Kunstmuseum Luzern),
Dr. Heinz Stahlhut (ab.01.06.2013 Sammlungskonservator Kunstmuseum Luzern),
Max Wechsler (Kunstpublizist),
Beat Wissmer (Direktor Museum Kunstpalast Düsseldorf)

Die Zeit um 1970 war ein Umbruch in der Schweizer Kunst, nicht nur weil damals die Frage, was Schweizer Kunst überhaupt sei und wo der Platz der Künstlerinnen und Künstler in der Gesellschaft diskutiert wurden. Aufbruchstimmung markierten insbesondere zahlreiche Ausstellungen, am bekanntesten Harald Szeemanns When Attitudes Become Form (1969) in der Kunsthalle Bern. Die Auseinandersetzung mit den neusten Tendenzen der internationalen Kunst, das Experiment mit neuen Ausstellungsformen und die Förderung des heimischen Kunstschaffens fanden aber nicht nur in Bern statt, sondern auch an vielen anderen Orten: in Aarau, Genf und in Luzern. Das Kunsthaus Aargau unter der Leitung von Heiny Widmer, das von Adelina von Fürstenberg neu gegründete Centre d’art contemporain (cac) und das Kunstmuseum Luzern unter Jean-Christophe Ammann wurden zu eigentlichen Kristallisationsorten der Kunst.