ACT ‘13 Zürich

By Vera Leisibach on

Donnerstag 6. Juni / Freitag 7. Juni 2013ACT‘13-Zürich wird von der F+F Schule für Kunst und Mediendesign ausgerichtet und nimmt bei «Gasträume» teil. Gasträume sind öffentliche Plätze, welche die Stadt Zürich 2013 für Kunstinterventionen zur Verfügung stellt. Für die Performances werden dies die Uraniawiese und die Gegend bei der Duttweilerstrasse/Gleisbogen sein.

Spaziergang – Charakter von ACT‘13 Zürich

ACT‘13 Zürich wird eine Tour zu diversen Situationen und Schauplätzen. Mit einfachen Mitteln und Gesten sollen die ACTs die Orte deuten, umdeuten und produktive Zweifel entstehen lassen an der Art und Weise, wie die Orte definiert sind, was in ihnen geschieht, welche Codes sich an ihnen durchziehen. Die Auftrittsdauer ist frei und ergibt sich aus der Idee: von wenigen Sekunden – eventuell wiederholt und die Tour begleitend – bis zu Zeiten, welche den Rahmen des zweitägigen Events sprengen. Weitere Beispiele solcher Möglichkeiten sind die künstlerische Gestaltung der Festival-Moderation (Guide) oder der Dokumentation.

Von den vorab eingereichten ACT-Konzepten werden zirka 15 für eine Realisierung ausgewählt und in eine Abfolge gebracht. Bevorzugt werden Beiträge mit folgender Ausrichtung:

….. ortsspezifisch ::::: die Performance wird für den Ort entwickelt oder zumindest auf die Situationabgestimmt.

….. intervenierend ::::: pointierte Einmischung in die städtischen Lebens-Zusammenhänge.

….. unterschwellig ::::: die Performance kann «getarnt» sein, d.h. sie muss nicht zwingend als künstlerische Gebärde erkennbar sein, sondern «schmuggelt» sich subtil und listig in gegebene Szenen.

….. anschlussfähig ::::: trotz erwünschter Frechheit und Kuriosität sollten die ACT‘s für das Publikum nachvollziehbar sein (d.h. nicht obskur). Es kann auch gesprochen und erläutert werden.

Gasträume – Kunst an öffentlichen Plätzen, Stadt Zürich

Ankündigung Website der F+F Zürich