Silvia Henke

By Rene Gisler on

Dozentin und Theoriementorin

www.silviahenke.ch

Silvia Henke

“Studierende im Master Art in Public Spheres / Art Teaching setzen sich mit der Gegenwart, ihren Widersprüchen und ihren Unstimmigkeiten auseinander. Dazu zählen kulturelle, politische und ästhetische sowie pädagogische Aspekte des Zusammenhangs von Kunst und Öffentlichkeit. Diese Auseinandersetzung findet am Schluss des Studiums Gestalt in der schriftlichen Masterthesis: Die schriftliche Masterthesis setzt auseinander, was die künstlerische zusammensetzt. Das Modul „Wege zur Masterthesis“ bereitet die Thesis in konkreten Einzelschritten vor. Die Grundfigur dieses Marsches oder Tanzes heisst: von den Bildern ins Denken, Sprechen und Schreiben kommen und damit zu den Bildern zurückfinden.”

CURRICULUM VITAE
  • geb. 1962 in Basel, Schulen bis 1982, Maturität Typus E
  • Studium der Deutschen und Französischen Philologie an der Universität Basel und Hamburg.
  • 1990-1999: Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin für Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Basel.
  • 1995: Dramentheoretische Promotion (Universität Basel und Hamburg)
  • 1998 – 2001: Stipendium Nationalfonds (Fortgeschrittene Forschung)
  • 1999 bis dato: Dozentin für Kulturtheorie Hochschule Luzern Design & Kunst
LEHRTÄTIGKEIT
  • 1990 – 1999: Dozentin für Kultur- und Literaturwissenschaft Universität Basel
  • 1999 – dato: Dozentin für Kulturtheorie und Kultursoziologie an den Hochschulen für Kunst und Gestaltung in Luzern, Basel und Zürich. Externe Forscherin am Medienwissenschaftlichen Institut der Universität Basel;
  • Seit 2002 Leiterin der Theorieabteilung an der HGK Luzern
FORSCHUNG
  • Kommentierte Bibliographie zu Kunst und Öffentlichkeit (Forschungsprojekt FHZ 2004)
  • Kunstlaufbahn. Eine AbgängerInnenrecherche an der Kunsthochschule Luzern 1990-2005. (Forschungsprojekt FHZ 2008/09)
  • Kunst und Religion. Forschungsprojekt DORE zur Vermittlung von religiösen Inhalten und Formen in zeitgenössischer Kunst (2008 – 2011)
  • Diversity in der Kunsterziehung: Pilotstudie (2012/13)
WICHTIGSTE PUBLIKATIONEN (Bücher)
  • Silvia Henke & Sabina Mohler (Hg.) , Wissenschaft, Künste & alles andere. Kore Verlag, Freiburg i.B. 1991.
  • Silvia Henke, Fehl am Platz. Studien zu einem kleinen Drama im Werk von Alfred Jarry, Else Lasker-Schüler, Marieluise Fleißer und Djuna Barnes. Königshausen & Neumann, Würzburg 1997
  • Silvia Henke & Claude Lichtenstein (Hg.), Gebäude, Schrift, Signal. Baukörper als Zeichenträger, Kontrast Verlag Zürich 2005
  • Silvia Henke, Beat Schläpfer, Veronika Sellier (Hg.), Verlust der Unverkennbarkeit. Handschrift und Crossover in den Künsten, Luzern: interact 2008
  • Henke Silvia, Borer Kathrin, Dätwyler Brigitte, (Hg.), Frauen und Männer auf der Kunstlaufbahn. Ein Forschungsbericht zur Situation von Abgängerinnen und Abgängern der Kunsthochschule Luzern 1990–2005, Luzern: Interact Verlag, 2009
  • Henke Silvia, Schläpfer Beat, Veronika Sellier (Hg.), „Und er sah, dass es gut war…“ Zur Frage der Qualität in der Kultur. Luzern: interact 2010
  • Henke Silvia, Spalinger Nika, Zürcher Isabel (Hg.), Kunst und Religion im Zeitalter des Postsäkularen. Ein kritischer Reader. Transcript 2012
WICHTIGSTE PUBLIKATIONEN (Aufsätze)
  • Die Rhetorik der Blindheit als Trauerarbeit im Sichtbaren bei Rilke und Derrida“, in: H. J. Lenger u. G.C. Tholen (Hg.), Mnema, Derrida zum Andenken, Bielefeld: trancript, 2007
  • „Eigensinnige Briefe. Zwischen Literatur- und Medienwissenschaft“, in: Ulrike Bergermann u. Elisabeth Strowick (Hg.), Weiterlesen. Literatur und Wissen, Bielefeld: trnscript, 2007
  • „Aus einem Haufen Elend ein Sujet machen“ – Annemarie Schwarzenbachs Fotografien im Spannungsfeld von Rassismus und Aufklärung, in: Sofie Decock, Annemarie Schwarzenbach inside out, Bielefeld, aisthesis 2008.
  • Das Imaginäre ist schwindelerregend. Ein Versuch im Intermedialen. In: Jörg Huber, Gesa Ziemer, Simon Zumsteg, Archipele des Imaginären, Zürich: Ed. Voldemeer 2008
  • “Die Möglichkeit eines Zeichens. Annemarie Schwarzenbachs Beitrag zur Untersuchung von Kultur.”, in: Mirella Carbone (Hg.), Annemarie Schwarzenbach: Werk, Wirkung, Kontext. Aisthesis Verlag Bielefeld 2010, S. 219-234
  • Kunst & Religion: Vom transdisziplinären Forschungsprojekt zum Unterrichtsexperiment“ (mit Nika Spalinger), in: Ursula Bachman, Marie-Louise Nigg, Tangente: Inter- und transdisziplinäre Praxis in Kunst und Design, Luzern: Interact Verlag, 2010
  • Hermann Burger: Hokuspokus, Abracadabra, Simsalabim – oder wie aus nichts etwas anfängt“. In: Hubert Thüring, Corinna Jäger-Trees, Michael Schläfli (Hg.), Anfangen zu schreiben. Ein kardinales Moment von Textgenese und Schreibprozess im literarischen Archiv des 20. Jahrhunderts, München: Wilhelm Fink, 2009 (= Genealogien des Schreibens Bd.11), S. 109 – 126
  • „Innerlichkeit im erweiterten Sinn. Ein Innerschweizer Topos im Lichte der Gegenwart“. In: Tandem, Wallimann Verlag Luzern 2011